Blog über Spiritualität, Yoga & Lebensthemen

Biene blog„Das ‚Schlachtfeld‘ des spirituellen Kriegers ist der Alltag. Denn hier findet die eigentliche Bewährungsprobe statt, und es zeigt sich, wie sehr wir Präsenz verwirklicht haben, oder ob wir uns ständig in Gedankenmustern verlieren.“ Richard Stiegler

Wenn du dich im Leben und in der Spiritualität wirklich entfalten willst, ist es notwendig, von Zeit zu Zeit inne zu halten und zu reflektieren:
Wo stehe ich gerade im Leben?
Was bewegt und ängstigt mich, was macht mir Freude und Hoffnung, wie und mit wem verbringe ich die Zeit, und erlebe ich meine Beschäftigungen und Aktivitäten, meine Beziehungen und Begegnungen, mein Leben im Großen und Ganzen als zufriedenstellend oder sinnlos?

Es gibt vier Bedürfnisse, die jeder Mensch erlebt und die mehr oder weniger zusammen hängen:
1. Teil:
+ Grundbedürfnisse
2. Teil (im nächsten Blogeintrag):
+ Beziehung
+ Verantwortung
+ Spiritualität

Blogeintrag

"Du bist nicht festgelegt auf Deine Vergangenheit,
auf die Verletzungen in Deiner Lebensgeschichte,
auf die alten Muster, die Du von Deinen Eltern übernommen hattest
- oder von wem auch immer -
und die Dich immer wieder am Leben hindern.
Wie immer auch Deine Lebensgeschichte aussieht, was immer Dich belastet,
Du kannst es lassen und neu anfangen." Anselm Grün

Wir alle haben bei bestimmten Themen unsere Fixierung und die Überzeugung, dass wir ganz genau wissen was Gerechtigkeit und Wahrheit ist. Diese verteidigen wir dann manchmal um jeden Preis mit Zähnen und Klauen. Deswegen habe ich großen Respekt vor jenen Politker*innen, egal welcher Partei, die Koalitionsverhandlungen trotz unterschiedlichster Meinungen erfolgreich zu Ende gebracht haben.

Herzblatt Bali 2Bei dieser Umfassenden Themaitk möchte ich mich auf drei heilsame und spirituelle Zugänge beschränken, die sich interessanterweise an drei unterschiedlichen Regionen im Brustbereich befinden:
1) Herzorgan und Sinnlichkeit (links) (Siehe Teil 1)
2) Ichbewusstsein und Liebe (mittig)
3) Höheres Bewusstsein (rechts)

Herzblatt Bali„Zu welchem Ufer willst du gelangen, mein Herz? Es gibt keinen Weg und niemand, der dir vorangeht. Was heißt schon Kommen und Gehen? An jenem Ufer kein Boot und kein Fährmann das Boot zu verankern. Da gibt es weder Himmel noch Erde, weder Zeit noch irgendein Ding, kein Ufer und keine Küste. Bedenke es wohl, mein Herz! Gehe nicht anderswohin.“
Diese Worte stammen vom indischen Mystiker Kabir. Er hatte die Fähigkeit, auf poetischer Weise Bhakti, Vedanta und Sufismus miteinander zu verbinden.