Blog über Spiritualität, Yoga & Lebensthemen

Auszeit vom Yoga-Zirkus

Eine von unzähligen esoterischen, yogischen, tranfromierenden Pinnwänden in Tiru, in Indien und auf der ganzen Welt, wo sich jeder so wichtig, heilig, super gesund oder erleuchtet präsentiert . . . und mir manchmal einfach der Humor (siehe Foto) fehlt!

Pondy Morgenstimmung neuMorgenstimmung in dem französisch angehauchten Pondicherry und letzter Tag in Indien.
Nach Monaten und Jahren die ich (wir) seit 1992 insgesamt in Thailand, Sri Lanka und Indien verbracht habe - und zusätzlich einige Wochen in Burma und Shanghai - betreten wir ab morgen wieder Mal Neuland: BALI – und das für 7 Wochen!
Auch wenn im Außen sich vielleicht einiges verändern wird, im Inneren bleibt eigentlich doch alles beim Alten – sie es positiv oder negativ: Denn „alle Orte sind in dir, und du bist nicht in den Orten . . . wie können sie dir Schwierigkeiten machen. Wenn du das Selbst erkannt hast, dann werden alle Plätze für die spirituelle Praxis gleich geeignet sein.“ (Ramana Maharshi)

Virupaskah CaveWolter Keers, a dutch teacher on yoga and advaita, met Sri Ramana Maharshi in 1950, just few months before he passed away. He wrote about him and his encounter:
„Bhagavan knew with absolute certainty who and what he was. By abiding in that state, something of that conviction, that supreme knowledge, communicated (mostly in silence) to those around him. In my case it broke through my fears and desires, enabling me to let go of the desire to enrich an imaginary ‘me’.
In this memory of his presence I find myself asking again, ‘What does it mean to me?’: That stillness that he is is the stillness that I am. That stillness is the meaning of all things. To find this stillness, people do all sorts of things, hoping that they will make them happy. Everybody is hungry for this perfect equilibrium, this unfathomable peace. This innermost feeling, which is not really a thought or a feeling, may be called ‘Love’. This, I discovered, is what human beings are: love in search of itself.” ("The Power of Presence" by David Godman) 

Arunachala Flo Shivaratri neuShivaratri-Stimmung am Shiva-Berg Arunachala mit Blick auf Tiruvannalalai und Haupttempel . . . und nächtliche Umrundung des heilgen Berges mit einigen anderen (hundertausend) "frommen Pilgern". Denn hier geht’s um alles; ganz nach dem Motto: „Wer glaubt wird selig“ : )
„Shivaratri ist im Hinduismus das höchste Fest, die heiligste aller Nächte und außerdem ein besonders wichtiger Energie-Tag. Die Nacht des Shiva gilt als außerordentlich segensbringend und wunscherfüllend. Denn in dieser besonderen Nacht ist Shakti (Illusion,Maya) abgelenkt von Shiva, so dass alle Seelen-Wünsche in Erfüllung gehen, negative Energien gelöst werden und sehr hohe spirituelle Erfahrungen mit relativ wenig Aufwand möglich sind. Shakti verliert in dieser Nacht ihre Kraft, uns in ihrem Spiel gefangen zu halten und wir bekommen eine direkte Verbindung zum Göttlichen. Shivaratri symbolisiert also in erster Linie die Vereinigung unserer Seele mit dem unbegrenzten Göttlichen. Damit dient ein jedes Ritual auch der Verschmelzung mit Gott und dem Wieder-Erreichen unseres wahren Ich.“