Es gibt unzählige Antworten auf die berechtigte Frage „Was ist Yoga eigentlich?“. Die meisten davon spiegeln aber nur bestimmte Aspekte der vielfältigen Yoga-Welt wider. Denn die Yoga-Geschichte ist sehr alt, die Yoga-Traditionen sind zahlreich, die Yoga-Philosophien oft undurchschaubar, die Yoga-Szene manchmal sehr menschlich und manch Yoga-Business sehr weltlich. Yoga ist leider in den letzten Jahrzehnten zu so einem globalen Trend geworden, dass die zahlreichen Angebote manchmal mehr in die Verwirrung als in die Klarheit führen.

Ganzheitlicher Yoga

Trotz der zunehmenden Zahl von Yoga-Lehrern und unterschiedlicher Yoga-Stile ist vielen Yoga-Kennern und spirituellen Suchenden mittlerweile klar: Ganzheitlicher Yoga ist mehr als oft im Westen unterrichtet wird. Denn dieser holistische Yoga-Ansatz beinhaltet nicht nur Fitnesstraining, Wellness oder Stressreduktion.
Integraler, praxisbezogener und lebensnaher Yoga beinhaltet vier wesentliche Aspekte:

  1. Körperlicher Bereich & Asana
  2. Energie-Übungen & Pranayama
  3. Geistesentfaltung & Meditation
  4. Absoluter & transpersonaler Aspekt

In meinem Yoga-Unterricht ist es mir ein großes Anliegen, all diese essenziellen Yoga-Schwerpunkte ausgeglichen, authentisch und professionell zu vermitteln. Dadurch wirst du die Möglichkeit haben, selber zu erleben was Yoga alles umfassen kann.

Veranstaltungen

  • » Die Kunst der Lebens­balance: Meditations-Yoga-Seminar

    18. - 21. Mai 2024

    Schloss Goldegg, 5622 Goldegg, Hofmark 1

  • » Meditations-Weiterbildung in 5 Modulen

    5 Module vom 9. Juni bis 6. Oktober

    A 5164 Seeham / Salzburg

  • » Kraftquelle Yoga-Meditations-Seminar

    14. + 15. Juni 2024

    Schloss Goldegg, 5622 Goldegg, Hofmark 1

Das Alpha & Omega des Yoga

Eine der kürzesten und gleichzeitig umfassendsten Antworten auf die Frage „Was ist Yoga?“ lautet für mich:
Die Yoga-Grundlage ist AHIMSA (Gewaltlosigkeit) und das Yoga-Ziel ist SATYA (Wahrhaftigkeit).
D.h. die wichtigste Voraussetzung am Yoga-Weg ist, die Achtsamkeit und Sensibilität zu entwickeln, dass du dir und anderen nicht schadest; und zwar nicht nur auf der physischen, sondern auch auf der psychischen Ebene. Denn erst dann wird es dir möglich sein, so feinfühlig und mitfühlend mit dir zu sein, dass du dich wahrhaftig wahrnehmen kannst.

Gelingt dir dieser unverfälschte Zugang zu dir selber, dann wird dir dieses spirituelle Selbstbewusstsein auch helfen, mit anderen mitfühlend und ehrlich umzugehen. So eine yogische Lebensweise bedingt, dass du weniger Konflikte mit dir selber und anderen hast und mehr Zufriedenheit, Freude und Gelassenheit dein Leben durchstrahlen. Innere Wahrhaftigkeit wird dir zeigen, wer du wirklich bist und was Leben und Tod bedeuten.

“Sei dir immer bewusst, dass der Körper nur ein temporäres Phänomen ist, ein Leihobjekt der Natur. Der Grund für die Yogapraxis besteht darin, jenes zu umfassen, was permanent ist.“
Aadil Palkhivala

“Sei dir immer bewusst, dass der Körper nur ein temporäres Phänomen ist, ein Leihobjekt der Natur. Der Grund für die Yogapraxis besteht darin, jenes zu umfassen, was permanent ist.“
Aadil Palkhivala

Yoga ist ganzheitlich und individuell

Seit ich meine spirituelle Reise in den 80-er Jahren begonnen habe, die mich als buddhistischer Mönch in abgelegenste Gegenden Asiens geführt hatte, durfte ich unterschiedlichste Methoden spiritueller Praktiken kennen lernen. Von all dem, was ich dabei lernen durfte, erscheint mir Yoga bis heute einer der umfassendsten und ganzheitlichsten Werkzeuge fürs Leben.

Warum wird Yoga gegenwärtig von so vielen Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, Kontinenten und Kulturen praktiziert? Das liegt vielleicht daran, dass die Bandbreite des Yoga den Menschen individuell abholen und in seiner ganz persönlichen Entfaltung unterstützen kann.

Was ist Yoga: Er integriert das Leben und umfasst alles

Ganzheitlicher Yoga adressiert so viele Aspekte in uns und um uns:
Körper und Geist, Lebensenergie und Herz, körperliche und mentale Gesundheit, Glaube und Philosophie, Theorie und Praxis, Liebe und Gleichmut, Hingabe und Disziplin, persönliche und transpersonale Entfaltung, Selbstzuwendung und soziales Engagement, sinnliches Erleben und übersinnliche Erfahrung, Leben und Sterben, den vergänglichen Augenblick und das ewige Sein, individuelle Seele und absolutes Bewusstsein.

Einige traditionelle und moderne Antworten auf die Frage: Was ist Yoga?

Diese Yoga-Asana in alle Richtungen deutet die vielen Antworten auf die Frage

Yoga-Streckung

„Ausgeglichenheit des Minds ist Yoga“
(Samatvam yoga uchyate, Bhagavadgita, 2:48)

„Yoga bedeutet heilsames Agieren“
(Yogah karmasu kausalam, Bhagavadgita, 2,50)

„Yoga bedeutet die Geistesaktivtäten zur Ruhe zu bringen.“
(yogash citta-vrtti-nirodha, Yoga-Sutra, 1,2)

„Yoga ist eine Praxis aus Indien, die zur befreienden Erkenntnis führt.“
(Unbekannter Verfasser)

„Yoga fordert nicht auf, an irgendetwas zu glauben. Yoga sagt: Erfahre! – Yoga ist kein Glaube. Es ist Eindringen in die eigene Existenz.“
(Osho, 1931 – 1990)

„Yoga-Haltung (Asana) soll einem Menschen festen Sitz geben. Wo – außer in seinem eigenen wahren Zustand – kann er fest gegründet sein? Das ist wirkliches Asana.“
(Ramana Maharshi, 1879 – 1950)

„Der Begriff „Yoga“ stammt ursprünglich aus dem Sanskrit und wird meist mit „Verbindung“, „Vereinigung“ oder „Einheit“ übersetzt. Yoga ist in diesem Sinne als ein ganzheitlicher Übungsweg zu verstehen, der alle Dimensionen des menschlichen Seins umfasst und integriert.“
(Mahayoga)

“Sei dir immer bewusst, dass der Körper nur ein temporäres Phänomen ist, ein Leihobjekt der materiellen Welt. Der Grund für die Yogapraxis besteht darin, jenes zu umfassen, was permanent ist – das höhere Selbst oder Atman. Wenn wir uns gewaltsam mit oder gewaltsam gegenüber dem Körper verhalten, dann rebelliert das Herz. Sind wir dagegen feinfühlig, laden wir dessen Sensibilität ein. Mach deine Praxis zu einem Ausdruck des Göttlichen in dir, und beobachte alles was du machst in einer distanzierten Weise und mit einem inneren Lächeln.“
(Aadil Palkhivala)

„Menschen sind verschiedentlich beschaffen und deshalb haben sich entsprechend der vier Hauptneigungen die vier Yogas entwickelt: Karma Yoga (Yoga des Handelns), Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe), Raja Yoga (Yoga der inneren Disziplin) und Jnana Yoga (Yoga des Wissens). Es handelt sich nicht um strikt getrennte Ausrichtungen, die Übergänge sind fliessend und es gibt noch zahlreiche andere Yogaformen. Eigentlich gibt es soviele Yogas wie Suchende, jeder Lebensweg ist einmalig.“
(www.yogapsychologie-beratung.ch/yogapsychologie-copy.shtml)

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  • » Kraftquelle Yoga-Meditations-Seminar

    14. + 15. Juni 2024

    Schloss Goldegg, 5622 Goldegg, Hofmark 1

Was andere über mein Wirken sagen:

„Sein Unterricht, ob Meditation, Philosophie oder Asanas, ist spannend und einfühlsam und hat auf eine geheimnisvolle Weise immer genau meine Fragen beantwortet oder das angesprochen, was ich gerade gebraucht habe. Wir waren eine wundervolle und inspirierende Gruppe. Erfahrungsgemäß hängt das Harmonieren solch einer Gruppe auch von der Ausstrahlung des Lehrers ab :-).“


Annette G.

Es geht in diesem Gespräch um die wichtige Frage, wo wir im Leben stehen und wohin wir uns mit unserer spirituellen Praxis entwickeln wollen. Die Gunas (oder psychsomatischen Leitfäden) sind ein wunderbarer Kompass, um das für uns herauszufinden; und welche Schritte sind notwendig um mehr in Balance zu kommen.

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